Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste im Verantwortungsbereich

des Glory Life Zentrums e.V. unter den Corona-Schutzverordnungen

mit Sitz in 70794 Filderstadt, Emerlandstraße 10

 

Die grundlegenden Regeln gelten für sämtliche Veranstaltungen von Glory Life Zentrum e.V., nicht ausschließlich den Sonntagsgottesdienst und auch nicht ausschließlich für Filderstadt.

Grundlegende Regeln

*Es ist ein grundsätzlicher Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen einzuhalten.

*Im jeweiligen Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5m nach links, rechts, vorne und hinten.

*Im gleichen Haushalt lebende Familienmitglieder werden nicht getrennt (d.h. es werden spezielle 2er, 3er und 4 er Stuhlgruppen vorbereitet)

*Wenn mit mehr Gottesdienstbesuchern gerechnet wird als unter den gegebenen Regeln Plätze vorhanden sind, dann wird durch ein Anmeldesystem (Listen oder (kostenlose) Tickets) sichergestellt, dass die Personenzahl entsprechend im Rahmen gehalten werden kann.

*Wenn eine Lokalität nur über 2 Türen verfügt, dann wird eine zum Ausgang und die andere zum Eingang erklärt und das entsprechend ausgeschildert.

*ein gut eingewiesener und zahlenmäßig gut ausgestatteter Ordnungsdienst sorgt für die Einhaltung der Regeln. Seinen Anweisungen Folge zu leisten ist Voraussetzung für die Gottesdienstteilnahme.

*Reinigungskräfte reinigen die Räumlichkeiten ggf. auch während der Gottesdienste. Dabei werden insbesondere Türklinken, Lichtschalter und Handläufe desiniziert.

*Die Räume werden regelmäßig belüftet, sofern sie nicht ohnehin über ein eingebautes dauerhaft laufendes Be- und Entlüftungssystem verfügen.

*Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und je nach Gebäude auch Desinfektionsspender zur Verfügung, zu deren regelmäßiger Nutzung ermuntert wird.

*Kollektenbehälter werden ohne die Notwendigkeit von Körperkontakt verwendet.

*Im Gottesdienst verwendete Technik (insbesondere Mikrofone) werden nach Ende des Gottesdienstes sorgfältig desinfiziert

*Beim Abendmahl (ca. 1 X pro Monat) kommen ausschließlich Einzelbecher zur Anwendung. Der Mindestabstand wird jederzeit eingehalten. Das Brot ist in die Deckel der bereits vorher an den Plätzen verteilten Becher eingeschweißt.

*Kindergottesdienste finden unter Beachtung der regional geltenden Auflagen für Kindergärten und Schulen statt. Die dann dort geltenden Hygieneregeln werden übernommen.

*Personen, die sog. „Risikogruppen“ angehören (also Menschen mit Vorerkrankungen oder Hochbetagten) wird nahegelegt, in Eigenverantwortung eine verantwortliche Risikoabwägung vorzunehmen und ggf. unsere Livestream-Angebote zu nutzen.

*Segnungen und Gebete während und nach dem Gottesdienst finden unter geeigneten Hygieneschutzmaßnahmen statt.

*Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden oder die erkennbare Erkältungssymptome haben (auch leichtes Fieber, Husten, Schnupfen etc.) bleiben zuhause und nutzen unsere Livestream-Angebote.

*Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Seelsorge an Kranken und Sterbenden. Unter Wahrung der Abstandsregelung und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen vor Ort in Krankenhäusern, Pflegestationen, Hospizen, Gefängnissen usw. wird dieser Dienst (auch in Privathäusern) durchgeführt.

*Trauergottesdienste in der Friedhofskapelle oder am offenen Grab finden unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen sowie der Regelungen der Friedhöfe vor Ort statt. Trauergottesdienste und Trauerfeiern in Gemeindehäusern unterliegen den Maßnahmen des Schutzkonzeptes für die jeweiligen Räumlichkeiten.

*Das Tragen von Schutzmasken wird gemäß den jeweils gültigen Verordnungen der Landesregierungen gehandhabt. Beim Singen wird in jedem Fall, wenn möglich, das Tragen einer Mund- und Nasen Schutzmaske dringend empfohlen. Die Ordner werden in Ausübung ihres Dienstes Schutzmasken tragen. 

Für Gottesdienste in unserem Glory Life Zentrum in Filderstadt (Hauptzentrum der Glory Life Bewegung) gelten folgende spezifischen Grundlagen und Regeln:

Unser Gottesdienstraum hat eine Gesamt-Fläche von 650 qm (bei Öffnen aller mobilen Trennwände und incl. Empore).

Daraus ergibt sich – bei einem Abstand von 1,5 m in alle Richtungen (und unter Berücksichtigung von Ehepaaren und Familien, die ja jeweils für sich ohne Abstand zusammensitzen können)– die mögliche Zahl von ca. 200 Gottesdienstbesuchern pro Gottesdienst.

Das Gebäude hat 7 Eingangstüren, die auf allen 4 Seiten des Gebäudes verteilt sind. Durch diese Türen, die mit Hilfe von Ordnern genutzt werden können, kommt man in den Gottesdienstbereich.

So ist gewährleistet, dass man sich auch beim Herein- und Herausgehen nicht zu nahe kommt. 

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Folgendes Vorgehen bzgl. Platzkarten gilt nur für Sonntagsgottesdienste (wegen des zu erwartenden größeren Besucherandrangs):

Vor Gottesdienstbeginn (ab 9:15 Uhr) steht jeweils ein Ordner an einem runden Tisch mit Sicherheitsabstand an dem entsprechenden Eingang und übergibt dem Gottesdienstbesucher seine Platzkarte gemäß „Kategorisierung“.

Die Gottesdienstbesucher werden dabei in vier „Kategorien“ aufgeteilt: Einzelpersonen (weiße Platzkarten), Ehepaare (blaue Platzkarten), Familien mit drei Personen (gelbe Platzkarten) und Familien mit vier Personen (grüne Platzkarten). Dies ermöglicht, dass Ehepaare und Familien gemeinsam im Gottesdienstraum sitzen können (da sie ja den Sicherheitsabstand untereinander nicht einzuhalten brauchen).

Jeder Besucher erhält am Eingang ein Kärtchen (DIN A 7)=Platzkarte in der für ihn zutreffenden Farbe. Die Kärtchen werden vor jedem Gottesdienst mit dem aktuellen Gottesdienst-Datum neu ausgedruckt.

Auf dem Kärtchen steht:

- das Gottesdienst-Datum

- der Bereich in dem sich die Gottesdienst-Besucher während des Gottesdienstes aufhalten

- die Nummer des Stuhls/der Stühle auf dem die Gottesdienst-Besucher in dem zugeteilten Bereich sitzen

Bei Familien mit mehr als 4 Personen werden zwei bzw. drei Platzkarten ausgegeben. Beispiel: Familie mit 7 Personen erhält zwei Platzkarten; eine Platzkarte deckt vier Stühle ab, die andere drei Stühle.

Die Besucher kommen über die verschiedenen Eingänge ins Zentrum; vor jedem Eingang sind auf dem Boden Abstandsmarkierungen angebracht.

Die Gänge zwischen den Stühlen im Gottesdienstsaal werden jeweils nur als „Einbahnstraßen“ genutzt.

In jedem Bereich stehen gemischte Einzel-, Zweier-, Dreier- und Vierer-Plätze mit dem notwendigen Sicherheits- Abstand von 1,5 m in alle Richtungen.

An den Stühlen sind laminierte Platzkarten mit Kabelbindern angebracht, auf denen der Bereich sowie die Stuhlnummer stehen. Die laminierten Platzkarten werden beim Putzen desinfiziert.

Für jeden Bereich ist jeweils ein Ordner zuständig.

Die Ordner sind nach dem Gottesdienst dafür verantwortlich, dass die Besucher die Räume gemäß den Richtlinien verlassen.

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Weitere generelle Maßnahmen in Filderstadt:

Welcome-Tisch und Büchertisch erhalten einen Spuckschutz.

Stillende Mütter können alleine im Mutter-Kind-Raum ihr Kind stillen.

Der Kinderdienst wird analog zu den aktuellen Richtlinien für Kitas Zug um Zug wieder angeboten. 

Das Café wird gemäß den jeweils aktuell gültigen Richtlinien für die Gastronomie betrieben.

Toiletten:

Im Gebäude befinden sich 5 separate Toilettenanlagen die alle während des Gottesdienstes geöffnet sind. Es stehen insgesamt 13 Toilettenkabinen für Frauen, 7 Urinale (Sicherheitsabstand eingerechnet) und 5 Toilettenkabinen für Männer sowie 1 Behindertentoilette zur Verfügung.

Ein Ordner lenkt im Treppenhaus die Gottesdienstbesucher zu den freien Toiletten. 

Im Haus sind 5 Desinfektionsstationen an leicht zugänglichem Ort aufgestellt.

Hygiene:

Unsere im Haus wohnende Hausmeisterin, die staatlich geprüfter Hauswart mit zertifizierten Infektionsschutz-Kenntnissen ist, ist unsere offizielle Infektionsschutzbeauftragte und überwacht die Maßnahmen.

Reinigung des Gebäudes:

Gemäß unserem von unserer Hausmeisterin erstellten detaillierten Hygieneplan.

Wir gehen davon aus, dass wir mit diesem Konzept eine verantwortliche Balance zwischen den Erfordernissen des Infektionsschutzes und dem dringenden Bedürfnis unserer Zugehörigen und Freunde nach der Feier gemeinschaftlicher Gottesdienste gefunden haben.